♥ Ein besonderer Mensch - Er lebt weiter im Herzen!♥

Diese Seite entsteht zum Gedenken eines sehr besonderen,

erfolgreichen Menschen, der uns allen viel Spass, Liebe und Glücksgefühle

bereitet hat...

In Zusammenarbeit der Gruppe

Robert Enke - Briefe für einen Engel

 

des StudiVZ und MeinVZ - Verzeichnisses.

 

 


                                                      Sein ganz persönlicher Lebenslauf

Geburtsdatum: 24.08.1977
Sternzeichen: Jungfrau
Geburtsort: Jena
Größe: 186 cm
Gewicht: 84 kg
Nationalität: Deutsch
Bei Hannover96 seit: Juli 2004
Funktion: Spieler
Position: Torwart
Rückennummer: 1
Vertrag bis:
2010
Marktwert:
ca. 8.000.000 €
Spielerberater:
neblung sportsnetwork


Vereinsinformationen
Verein Hannover 96
Trikotnummer 1
Vereine in der Jugend

SV Jenapharm Jena
FC Carl Zeiss Jena
Vereine als Aktiver1
Jahre Verein Spiele (Tore)
1995–1996
1996–1999
1999–2002
2002–2004
2003
2004
2004–
FC Carl Zeiss Jena
Borussia Mönchengladbach
Benfica Lissabon
FC Barcelona
Fenerbahce Istanbul (ausgel.)
CD Teneriffa (ausgel.)
Hannover 96
03 (0)
32 (0)
077 (0)
01 (0)
01 (0)
09 (0)
198
Nationalmannschaft2
1997-1999
2007–
Deutschland U-21
Deutschland
15 (0)
08(0)


                                                         Sein spielerischer Lebenslauf


SV Jenapharm
Enke startete seine Karriere bereits 1993/1994 in der Jugend des SV Jenapharm Jena als Feldspieler. Erst später wurde er dann Torwart.

FC Carl Zeiss Jena
in der Saison 1995/96 wechselte er dann zum Profiklub FC Carl Zeiss Jena. In der 2. Bundesliga absolvierte er 3 Spiele.

Borussia Mönchengladbach
Danach wechselte er zu Borussia Mönchengladbach. Bei den Borussen blieb er drei Spielzeiten, wobei er erst in der Saison 1998/99 unter Friedel Rausch am 15. August 1998 im Heimspiel gegen Schalke 04 (3:0) debutierte. Auch nach dem Trainerwechsel von Rausch zu Rainer Bonhof war er der 1. Torwart. Insgesamt absolvierte er für Mönchengladbach 32 Erstligaspiele, brachte dabei sehr gute Leistungen und wurde schon als neuer Nationaltorhüter gehandelt.

Benfica Lissabon
Zur Spielzeit 1999/2000 wechselte Enke nach Portugal zu Benfica Lissabon. Seine bisher schon sehr steile Karriere stieg weiter an, er wurde unter Jupp Heynckes zu einem Leistungsträger und sogar zum Mannschaftskapitän. Robert Enke spielte auch in Lissabon drei Saisons.

FC Barcelona
Zur Saison 2002/03 wechselte er nach Spanien in die Primera División zum FC Barcelona. Barcelona war auf Enke bei Lissabon aufmerksam geworden und verpflichtete ihn. Allerdings hatte Enke hier nicht das große Glück. Er war nur zweite Wahl und saß auf der Bank.

Fenerbahçe Istanbul
Ein Jahr später, zur Saison 2003/04, wurde er in die Türkei an Fenerbahçe Istanbul mit Trainer Christoph Daum ausgeliehen. Nach dem ersten Spiel gegen einen Aufsteiger, welches mit 0:3 verloren ging, wurde Enke am Platz mit Feuerzeugen und Flaschen von den eigenen Fans beworfen. Noch im August 2003 verließ Enke Fenerbahçe Istanbul.

CD Teneriffa
Im Januar 2004 wechselte Enke in die spanische 2. Liga zum CD Teneriffa. Dort mit einem Halbjahresvertrag ausgestattet überzeugte er nicht nur den Verein und die Fans, sondern auch Hannover 96.

Hannover 96
Hannover 96 holte den Torwart in der Saison 2004/05 in den Kader. Enke spielte von Beginn an die komplette Saison durch. Er zeigte bei Hannover 96 wieder seine Qualitäten, entwickelte sich zu einem Leistungsträger der Mannschaft und wurde in den Spielzeiten 2004/05 und 2005/06 sowohl jeweils nach der Hin- als auch der Rückrunde im Rahmen einer Umfrage des Fachmagazins „Kicker“ von den Spielern der Bundesliga zum besten Bundesligatorwart gewählt. Am 22. Dezember 2006 verlängerte Enke, der in Hannover großes Ansehen bei den Fans genießt, seinen Vertrag bei Hannover 96 vorzeitig bis zum 30. Juni 2010.

Zum Ablauf der Hinrunde der Saison 2006/07 erhielt er die Auszeichnung zum besten Torhüter dieser Halbserie. Von 270 Stimmen erhielt er 37,1 Prozent und verwies Tim Wiese von Werder Bremen mit 24,9 Prozent auf den zweiten Platz.Seit der Saison 2007/08 ist er Kapitän des Bundesligisten und somit Nachfolger des Albaners Altin Lala. Enke gewann eine teaminterne Abstimmung knapp.

Nationalmannschaft
Von 1997 bis 1999 absolvierte Robert Enke 15 spiele für die deutsche U21-Nationalmannschaft.

1999 wurde Enke erstmals von Erich Ribbeck in die A-Nationalmannschaft berufen und reiste mit zum Konföderationen-Pokal 1999 in Mexiko, kam aber nicht zum Einsatz.

Nach der Saison 2005/2006 wurde er von Jürgen Klinsmann in den erweiterten Kader der deutschen Nationalmannschaft zur Fußball-WM 2006 berufen. Während der Weltmeisterschaft hatte er Rufbereitschaft für den Fall, dass sich einer der drei deutschen Torhüter verletzt hätte.

Bundestrainer Joachim Löw berief Robert Enke im Oktober 2006 nach siebenjähriger Pause erstmals wieder in den Kader der Nationalelf und nominierte ihn als Ersatztorhüter für ein Freundschaftsspiel der Nationalmannschaft gegen Georgien. Als Stammtorwart Jens Lehmann vor dem Qualifikationsspiel auf Zypern im November 2006 an Grippe erkrankte, wurde Enke ebenfalls als Ersatztorhüter nachnominiert.

Nach konstant guten Leistungen für Hannover 96 wurde Robert Enke 2006 zum vierten Mal in Folge zum besten Torhüter in der Bundesliga gewählt. Nicht zuletzt deshalb wurde er im März 2007 erneut in die Nationalmannschaft berufen. Er bestritt sein erstes Länderspiel für die deutsche Nationalmannschaft am 28. März 2007 in Duisburg gegen Dänemark und wurde für seine starke Leistung von Medien und Offiziellen sehr gelobt. Danach erklärte der Bundestrainer jedoch, dass Timo Hildebrand aufgrund seiner guten Leistungen weiterhin die Nummer 2 in der Nationalmannschaft bleibt. Im Länderspiel gegen Zypern am 16. November 2007 erhielt Enke dagegen den Vorzug als Ersatztorwart gegenüber dem ebenfalls zum Kader gehörigen Timo Hildebrand. Im Dezember 2007 legte sich Löw auf Lehmann, Hildebrand und Enke als Torwarte für die Europameisterschaft fest und bezeichnete die Frage, wer Nummer zwei hinter Lehmann sei, als offen.

Sein ganz privates Leben

Robert Enke entstammte einer sportbegeisterten Familie. Sein Vater war Psychotherapeut und erfolgreicher 400-Meter-Hürdenläufer, seine Mutter Handballspielerin. Enke legte auf dem Jenaer Sportgymnasium sein Abitur ab. Er plante ein Studium, entschied sich dann aber für eine Karriere im Profifußball.

Robert Enke war verheiratet. Seine leibliche Tochter starb 2006 im Alter von zwei Jahren an einem angeborenen Herzfehler. Im Mai 2009 adoptierte das Ehepaar ein damals zwei Monate altes Mädchen.

Robert Enke und seine Frau Teresa haben ein großes Herz für Tiere. So haben sich die beiden in Portugal und Spanien für Straßenhunde eingesetzt. Im Laufe der Jahre haben sich einige Lieblinge bei ihnen angesammelt, von denen man sich einfach nicht trennen wollte. Ihre inzwischen acht Hunde werden durch zwei Katzen und ein Pferd komplettiert, die ihrem "Herrchen" mit nach Hannover folgten. Auch deshalb lebt Robert zusammen mit seiner Frau und der vierbeinigen Großfamilie auf einem Bauernhof in der Nähe von Hannover...Für die Organisation PETA stellte sich Robert Enke für ein Plakat zur Verfügung, das sich gegen Verarbeitung und Verwendung von Pelzen richtete. Insbesondere protestierte er gegen die Nutzung von Katzen- und Hundefellen aus China.

 

Sein Tot

 

Der deutsche Nationaltorwart starb am Dienstagabend an einem Bahnübergang in Eilvese bei Hannover. Enkes Berater Jörg Neblung bestätigt: „Es war Selbstmord.“ Robert Enke suchte den Freitod, warf sich um 18.17 Uhr vor den Regionalexpress RE 4427. Enke war auf der Stelle tot.

 

 

Mit tiefer Fassungslosigkeit hat die deutsche Nationalmannschaft die Nachricht vom Tod von Robert Enke zur Kenntnis genommen“, heißt es in einer Erklärung des DFB . Oliver Bierhoff: „Wir sind alle geschockt, uns fehlen die Worte".

In einem Interview mit der Bild am Sonntag sagt Enke einmal: „Das Lernen begann direkt am Tag nach ihrem Tod. Und es wird auch im Laufe der Zeit nicht besser, es wird nur einfacher...“ Enke selbst wirkte nach außen immer sehr gefestigt und besonnen. Gerade erst hatte er eine schwere bakterielle Mageninfektion (Campylobacter-Bakterien) überstanden, feierte beim 1:0 in Köln am 31. Oktober 2009 sein Comeback. Enkes großer sportlicher Traum war das WM-Tor 2010 in Südafrika.

Einen Tag nach dem WM-Qualifikationsspiel am 9. September gegen Aserbaidschan in Hannover, bei dem Enke wegen seiner mysteriösen Erkrankung nicht wie geplant im Tor stehen konnte, erklärte er gegenüber BILD: „Ich habe sehr viel mitgemacht: beruflich und privat. Ich weiß nicht, ob jemand das Leben lenkt. Aber so viel weiß ich: Man kann es nicht ändern. Man muss sich mit einer Verletzung abfinden, man muss sich damit abfinden, wenn man ein Spiel verliert, und man muss sich damit abfinden, wenn man ein Kind bekommt, das schwer krank ist und stirbt.“

An Enkes Todestag sagt Hannovers Präsident Martin Kind: „Er war labil. Aber er hat das überlagert.“ Robert Enke war in psychologischer Behandlung.

Am 10. November 2009 starb Robert Enke an einem Bahnübergang in Eilvese bei Hannover.

 

 

 



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